
Gego, die Ziege, so zart und so klug,
saß einst im Zimmer mit Tablet und Krug.
Doch tief in ihr Herz, da brannte ein Traum,
von Farben, von Zauber, von Leinwand und Raum.
Ihr Fell schimmerte leise im magischen Licht,
ein Flüstern von Sternen lag sanft im Gesicht.
Mit Hufen, so fein, und doch voller Gefühl,
malte sie Welten – wild, leuchtend und kühl.
Ein Strich wurde Wind, ein Tupfer ein Meer,
ein Funkeln im Dunkeln – und plötzlich noch mehr:
Die Bilder begannen zu atmen, ganz sacht,
als hätte sie Leben aus Farbe gemacht.
Die Menschen, sie staunten, sie flüsterten still:
„Ist das nur Kunst… oder Zauber, der will?“
Doch Gego, sie lächelte, sanft und geheim,
denn beides war wahr – und beides war ihr Reim.
So lebte sie weiter, halb Ziege, halb Traum,
erschuf sie Magie zwischen Zeit und Raum.
Und wer einmal sah, was ihr Pinsel vollbringt,
weiß: Kunst ist ein Zauber, der leise beginnt.
